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60 Jahre Ribblinghiehler

Eine Ausstellung anlässlich des Protektorats 2017 der Breisgauer Narrenzunft in der Friburger Fasnet

8. Februar bis 28. Februar 2017, Meckelhalle im S-FinanzZentrum, Kaiser-Joseph-Str. 186-190

Aus einem Stammtisch, der sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg im KleinenMeyerhof traf, entwickelte sich das Narrennest der Ribblinghieler. Dieses Jahr werden sie närrische 60 Jahre alt und haben das Protektorat über die BNZ-Fasnet 2017 übernommen. In einer kleinen Ausstellung zeigen sie in der Meckelhalle der Sparkasse ihr Brauchtum und die Hintergründe ihres Entstehens.

Ribbling kommt aus dem Alemannischen und bezeichnet im Hochdeutschen die Murmel. Spielende Kinder, welche die tönernen und bunten Ribbling zertraten und weinten wurden so in unserer Mundart oft verächtlich Ribblinghiehler genannt.

Die Gruppe, die sich nach einer Idee von Gastwirt Dr. Fritz Rhino aus dem Kleinen Meyerhof mit dem bei ihm tagenden Stammtisch zunächst als Löchleklub bezeichnete, nahm erstmals 1936 an der Freiburger Fasnet teil. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sich die Gruppe als heulende Kinder, mit Gummimaske, Perücke und Kinderschürze jahrelang an Bällen und Umzügen bis dann im Jahr 1957 das Narrennest der Ribblinghiehler, Ursprung Löchleklub 1936, gegründet wurde. Das neue Häs aus blauem Stoff, weißem Kragen und aufgesetzter Tasche mit bunten Punkten, die Holzmaske mit dem weinenden Kindergesicht und gelber Perücke fand großen Anklang. Am 11.11.1957 wurde diese Gruppe in die BNZ aufgenommen. Immer wieder beteiligten sich die Ribblinghieler mit gut gestalteten Umzugswagen und aktuellen Themen an den Umzügen. Auch heute noch wird als Abschluss der Fasnet an Dienstagnacht die Verbrennung mit anschließendem „Narrenfraß“ durchgeführt. Seit 1973 gestalten die Ribblinghieler am Fasnetdienstagnachmittag im Stühlinger einen Kinderumzug, an dem sich die Jugend mit großer Begeisterung beteiligt.

Ribblinghiehler

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