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„Was ist bloß mit Mama los?“

Zeichnungen von Kindern mit sucht- und/oder psychisch kranken Eltern

Ausstellung vom 27. November bis 21. Dezember 2018, Sparkasse in Waldkirch, Damenstr. 8

Seit 1990 steht MAKS  „Modellprojekt Arbeit mit Kindern von Suchtkranken“  für eine unterstützende und ambulante Fachstelle für Kinder und Jugendliche, deren Eltern suchtkrank sind oder waren. Träger ist der AGJ-Fachverband in der Erzdiözese Freiburg e.V. Mit unserem Projekt ANKER bieten wir seit Herbst 2008 auch Unterstützung für Familiensysteme an, die unter der psychischen Erkrankung eines Elternteils leiden. Unser Angebot ist stark geprägt durch die Gruppenarbeit. Im Rahmen einer Gruppenstunde zum Thema „Was ist deine größte Sorge?“ entstand die Zeichnung das Sorgenmonster.

Oftmals ist es nicht möglich, die Herausforderungen und Belastungen, die das Zusammenleben und Aufwachsen mit einem süchtigen oder psychisch erkrankten Elternteil mit sich bringt, in Worte zu fassen. Sowohl Sucht- als auch psychische Erkrankungen sind nach wie vor gesellschaftliche Tabuthemen. Dies führt häufig dazu, dass auch in den betroffenen Familien nicht über die elterliche Erkrankung gesprochen wird. Vielmehr wird sie zu einem Familiengeheimnis und die Kinder fragen sich: „Was ist bloß mit Mama (oder Papa) los?“. Dass Kinder eine feine Wahrnehmung für die Geschehnisse und Veränderungen in ihrer Familie haben, wird in den ausgestellten Bildern sehr deutlich. Die Kinder und Jugendlichen machen mit Buntstift und Papier auf eine sehr berührende Weise deutlich, welchen Belastungen sie ausgesetzt sind, welche Sorgen und Nöte sie beschäftigen.

Was ist bloß mit Mama los?
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